Vom 09. bis zum 10. Mai 2026 absolvierte die Jugendfeuerwehr Homburg Mitte ihren diesjährigen Berufsfeuerwehrtag. Insgesamt 25 Kinder und Jugendliche, darunter 7 Mädchen und 18 Jungen, besetzten für volle 24 Stunden die Wache Homburg 1, um einen umfassenden Einblick in den Alltag einer Berufsfeuerwehr zu erhalten. Das Programm umfasste neben den alltäglichen Pflichten wie Dienstsport, Küchen- und Stubendienst auch gezielte Fachausbildungen in den Bereichen Hebekissen, Fettbrandbekämpfung sowie Rettung aus Höhen und Tiefen. Für eine realitätsnahe Koordination wurde zudem eine eigene Jugend-Leitstelle in den Räumlichkeiten der Wache eingerichtet.
Das Einsatzgeschehen forderte die jungen Brandschützer bereits kurz nach Dienstantritt. Nach einem ersten Mülleimerbrand und einer ausgelösten Brandmeldeanlage folgte eine komplexe Hauptübung. Hierbei galt es, das Auslaufen einer unbekannten Flüssigkeit zu unterbinden, während zeitgleich der Brand einer Gartenlaube bekämpft werden musste. Im weiteren Verlauf des Tages wurden die Jugendlichen zu verunglückten Waldarbeitern, einer technischen Hilfeleistung am Karlsbergweiher sowie zur Rettung eingeklemmter Personen nach einem Verkehrsunfall gerufen. Ein besonderes Highlight stellte die Vermisstensuche dar, die in enger Zusammenarbeit mit der Drohneneinheit durchgeführt wurde.
Nach einer ruhigen Nachtruhe endete die Schicht am Sonntagmorgen mit einer abschließenden Großübung: Mehrere brennende PKW drohten auf ein Wohngebäude überzugreifen, in dem zudem eine Person als vermisst galt. Die Jugendlichen lösten diese komplexe Lage unter Anwendung ihrer erlernten Fähigkeiten erfolgreich, bevor die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wiederhergestellt wurde. Der Berufsfeuerwehrtag endete mit der Übergabe der Wache an die aktive Wehr. Ein besonderer Dank gilt den über 20 ehrenamtlichen Helfern des Löschbezirks Mitte sowie der Unterstützung durch die Drohneneinheit des Löschbezirks Kirrberg, ohne deren Engagement dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.
Interessierte Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren sind jederzeit herzlich eingeladen, die Übungen der Jugendfeuerwehr zu besuchen. Diese finden außerhalb der Ferien und Feiertage immer freitags von 17:30 bis 19:30 Uhr statt.
Beim Stadtpokal der Jugendfeuerwehren traten am Samstag die Teams in verschiedenen, von den Löschbezirks- und Wehrführern organisierten Spielen gegeneinander an. Beim Eisschollenspiel mit Getränkekästen, beim Muttern-Aufschrauben sowie bei einem Feuerwehrquiz stellten die Teilnehmer ihr Feuerwehrwissen und ihren Teamgeist unter Beweis. Am Ende kam es zu einem Gleichstand zwischen zwei Löschbezirken, sodass die Entscheidung im Stechen fallen musste. Die Jugendfeuerwehr Kirrberg setzte sich hierbei durch und ist damit Ausrichter im kommenden Jahr.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde Lisa Kiefer als Stadtjugendbeauftragte verabschiedet. Dieter Dörrenbecher wurde zu ihrem Nachfolger ernannt, während Damien Hessel künftig die Funktion des stellvertretenden Stadtjugendbeauftragten übernimmt. Zudem übergab Thomas von Hofen sein Amt als stellvertretender Jugendwart im Löschbezirk Kirrberg an seine Nachfolgerin Lina Hoppstädter.
Auch die Stadtjugendgruppensprecher wurden neu gewählt: Maximilian Sommer aus Mitte und Lina Buchheidt aus Einöd vertreten die Interessen der Homburger Jugendfeuerwehr nun auf Kreis- und Landesebene.
Für die Verpflegung sorgte das Team des Löschbezirks Mitte. Bürgermeister Rippel war ebenfalls vor Ort, gratulierte den Ernannten und dankte allen Feuerwehrfrauen und -männern für ihr Engagement. Die Veranstaltung dauerte insgesamt rund fünf Stunden und wurde zwischenzeitlich von einem Einsatz unterbrochen, der bei den Kindern für große Aufregung sorgte.
Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung.
In der vergangenen Woche nahm Feuerwehrfrau Tanja Fritz aus dem Löschbezirk Mitte an einem Atemschutzlehrgang der Werkfeuerwehr Bosch teil.
Dabei wurden sowohl theoretische Grundlagen der Atemschutztechnik als auch praktische Inhalte wie Belastungsübungen und der Innenangriff vermittelt. Einsätze unter Atemschutz gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Feuerwehr und erfordern eine fundierte Ausbildung sowie regelmäßiges Training.
Wir freuen uns, dass unsere Kameradin an diesem Lehrgang teilnehmen konnte und bedanken uns herzlich bei der Werkfeuerwehr Bosch für die Möglichkeit und die Durchführung.
Anfang Februar trafen sich rund 50 Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus allen Löschbezirken der Stadt Homburg gemeinsam mit ihren Betreuern zu einem besonderen Jahresauftakt. In sportlicher und geselliger Atmosphäre verbrachten sie einen aufregenden Tag auf der Eisbahn und genossen das gemeinsame Schlittschuhlaufen.
220 ehrenamtliche Feuerwehrkameraden sorgen in Homburg/Saar 365 Tage im Jahr, 24/7 für Sicherheit. Die Kräfte arbeiten im Jahr über 500 bis 550 Einsätze ab. Die Einsatzzahlen steigen stetig.
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